Parmi, Tina und Pecorino

15977492_361298934233178_6714351672886243911_nAlex Sander PARMESAN, genannt Parmi (ganz links im Bild, der mit dem Ringelhemd), ist unser ältester Sohn und von Geburt an sehr hibbelig. Still sitzen kann er gar nicht, er ist immer in Bewegung. Dauernd springt er auf und rennt im Zimmer herum, weil ihm irgendwas Wichtiges eingefallen ist, das er unbedingt suchen oder nachlesen muss, oder weil er draußen was gehört hat und mal schnell aus dem Fenster schauen will. Er redet viel (aber nur mit Mäusen, die er sehr gut kennt), ist ein aufgewecktes Kind und vielseitig interessiert. Er liebt alles, was fährt, schwimmt oder fliegt.  Leider kann er sehr unleidlich sein, wenn er müde ist oder sich langweilt. Beides gleichzeitig ist am schlimmsten. Dann bekommt er endlose Gähnattacken und grummelt so laut, bis sich endlich jemand mit ihm beschäftigt und ihm gut zuredet oder ihn ins Bett bringt. Er braucht wirklich erstaunlich viel Schlaf. Aber das macht nichts. Wir haben ja genug Zeit.

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Parmi beim Essen

Sobald Parmi Hunger kriegt (ungefähr alle vier Stunden, aber manchmal auch früher), macht er sich über unseren Kühlschrank her (auch nachts) und stopft alles in sich hinein, was er findet. Sogar Senf, Sellerie und Knoblauch (mag er normalerweise alles gar nicht).  Tagsüber geben wir ihm regelmäßig eine Kleinigkeit zu knabbern. Da reicht eine kleine Möhre, eine Nuss oder ein Stück Apfel. Aber nachts geht das natürlich nicht, weil wir dann ja schlafen. Dann steht Parmi auf und geistert durchs Haus. Philadelphia (unsere Gourmetmaus mit dem feinen Gaumen) hat schon angeboten, ihn bei sich in der Küche schlafen zu lassen, weil da das meiste Essen ist, damit wir nicht dauernd gestört werden, aber das wollen Mozzarella und ich nicht. Der blöde Hungerreiz ist ziemlich typisch für hochsensible Mäuse, ganz viele von uns kennen das gut, aber nur sehr selten ist es so extrem wie bei Parmi. Wenn wir unterwegs sind, nehmen wir natürlich immer genug zu futtern mit. Wir haben dafür sogar einen Spezialkorb. Übrigens genießt Parmi das Essen sehr. Philadelphia und Wensleydale haben schon überlegt, ob er vielleicht später bei ihnen in der Restaurantküche in die Lehre gehen mag. Aber Parmi sagt, er will nicht kochen, sondern nur essen. Er kann übrigens futtern so viel er will, er wird einfach nicht dicker. Dazu ist er viel zu hibbelig.

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Parmis Lieblingsschiff

Parmi sammelt alte Autos und neue Boote und würde am allerliebsten Schiffsmaus werden und die ganze Welt bereisen. Wir haben schon überlegt, ob wir diesen Sommer mal mit ihm segeln gehen. Hinten am Großen Teich soll es einen kleinen Hafen mit Segelschiffen geben.

Alex Sander Parmesan aka Parmi is quite temperamental and a bit hyperactive. First thing he did was empty the fridge and devour everything he could get hold of. When he is hungry he HAS to eat at once otherwise his mood drops into the cellar. Thank MOUSE we are used to that. I am the same, but with me it’s less obvious, because I am a grown up mouse. Sometimes it does not even feel like hunger – one just gets nervous and edgy and can’t concentrate. Or even feels a little bit sick. As soon as one eats something, one feels much, much better. So when we go out we always take enough food with us. He collects old cars and new boats. Most of all he would like to become a ship mouse and travel all over the world. Maybe we will go sailing with him this summer. 

Tina

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Tina hoch oben im Hortensienbusch

Josina Akbarina Fontina, genannt Tina, ist unsere wunderbare Tochter. Sie ist äußerst musisch begabt und wünscht sich schon seit langem sehnlichst eine eigene Gitarre. Zum Geburtstag (also bald!) soll sie auch eine bekommen. Sie ist ein ruhiges, stilles Kind, nachdenklich und ganz besonders mitfühlend. Sie möchte am liebsten, dass es allen gut geht und keiner Schmerzen oder Kummer hat, und macht sich oft Sorgen. Eigentlich um alles. Konflikte und gar Streit verträgt sie überhaupt nicht (nur gut, dass wir das hier nur selten haben) und fühlt sich leicht für alles verantwortlich, was schief läuft. Wir müssen sehr gut aufpassen, dass sie sich vor lauter Mitgefühl mit anderen nicht selbst vergisst. Manchmal kann sie vor lauter Sorgen um ihre Freunde und um die ganze Welt gar nicht schlafen, bis jemand sich zu ihr legt und sie ganz lieb in den Arm nimmt. Meistens ist es Mozzarella. Oder der kleine Pecorino. Er kuschelt sich an sie, träumt sofort wieder weiter und schnarcht ganz, ganz leise, so dass man es kaum hört, und dann kann Tina wieder einschlafen.  Im Gegensatz zu Parmi, der am liebsten in Gesellschaft ist, braucht Tina ganz viel Zeit für sich allein und sitzt dann gern in ihrem Zimmer, träumt vor sich hin, liest in ihren Büchern, malt Bilder oder erfindet die tollsten Geschichten. Sie braucht sehr viel Lob, denn sie traut sich nur sehr wenig zu, dabei ist sie total talentiert und sehr gut in der Schule, doch vor lauter Selbstzweifel hat sie manchmal richtige Blackouts und dann fällt ihr gar nichts mehr ein. Besondern bei Klassenarbeiten. Das macht ihr großen Stress. Und uns auch, weil wir ihr dann leider nicht helfen können. 

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Es gibt eine Menge Vogelhäuser im Wilden Garten

Tinas größtes Hobby ist Klettern. Sie ist eine ungemein geschickte Klettermaus, was man ihr auf den ersten Blick gar nicht zutrauen würde. Nichts ist ihr zu hoch, weder Bäume noch Sträucher oder Maushäuser. Je höher, desto besser! Komischerweise hat sie da gar keine Scheu. Und schwindelig wird ihr auch nie. Im Sommer müssen wir sie regelmäßig aus den Bäumen und Nistkästen im Wilden Garten holen. Manchmal machen wir uns Sorgen, weil sie urplötzlich verschwunden ist, aber wenn wir sie dann glücklich winkend oben im Baum finden, bringen wir es nicht übers Herz mit ihr zu schimpfen. Nur gut, dass keine fremde Katzen oder Hunde in den Wilden Garten kommen, die uns fangen und wegschleppen könnten, denn Alice passt ja gut auf uns auf.

Tina hat übrigens noch ein Hobby: Uhren. Sie hat ganz viele davon in ihrem Zimmer und sagt immer, dass ihr das Ticken schöne Gedanken macht. Wir sind etwas in Sorge, dass sie vielleicht deshalb nicht schlafen kann, aber sie möchte unbedingt ALLE ihre Uhren behalten. B hat neulich extra für sie ganz besonders schöne Uhren gemacht. Ganz viele. Tina durfte sie sich alle selbst aussuchen. Mit schönen Bildern drauf. Das war ein Freudentag!

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Tina am Tag der vielen Uhren

Josina Akbarina Fontina (aka Tina) is a very gifted child. She would really love to play the guitar, so Mozzarella and I are planning to giver her one for her birthday as a special surprise. Tina is a bit quiet and thinks a lot, particularly about how she can help other mice to be happy and feel well. She can’t stand arguments or conflicts and feels responsible for everything that goes wrong. We have to really take care of her so that she does not forget herself completely because of all her sympathy with others. She needs a lot of time for herself and likes to sit in her room four hours dreaming and making up the most weird stories. She needs a lot of support and finds it hard to believe in herself. She gets really upset when you criticize her. Actually she is really good at climbing and loves sitting in high trees or on top of the roof. For some reason she is completely fearless when it comes to climbing. And she adores heights, the higher the better. And she doesn’t get dizzy either. Another hobby of hers are clocks. She has quite a collection by now, all hanging in her room. 

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Tina, Pecorino und die rosa Rose

Pecorino

Pecorino, unser Kleinster, hat meistens überhaupt keine Probleme und ist immer gut gelaunt und entspannt. Er lebt völlig im Einklang mit sich und der Natur und geht auf andere immer ganz vertrauensvoll und offen zu. Man erkennt ihn an seiner Rose, die er ständig bei sich trägt. Er hat eine gelbe und eine rosa Rose, beide duften sehr süß, aber nicht alle Mäuse (und Menschen schon gar nicht!) können den Duft wahrnehmen. Mozzarella sagt, Pecorinos Rosen duften nach purem Mausglück, denn er ist ein richtiges Glückskind. Außerdem ist er sehr klein und wächst offenbar nur sehr, sehr langsam. Trotzdem hat vor nichts Angst. Er spaziert am liebsten in Bs alten Büchern herum und unterhält sich mit den Figuren darin. Die sind jedes Mal höchst erstaunt über die unerwartete Gesellschaft. Auf dem Bild besucht er grade Tip und Top auf dem Bauernhof. Er war auch schon mit ihnen im Zoo und im Wald.

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Pecorino zu Besuch bei Tip und Top

Pecorino nascht für sein Leben gern Kekse. Vor allem die mit Schokolade. Genau wie B, daher sitze er auch so oft auf ihrem Schreibtisch und schaut sie so liebevoll an, dass sie ihm gleich einen Keks reicht. Und er würde am liebsten jeden Tag etwas völlig Neues ausprobieren, weil er so gern Abenteuer erlebt. Wir vermuten, dass er besondere psychische Fähigkeiten besitzt, denn er hört und sieht sehr oft Dinge, die andere gar nicht wahrnehmen. Nicht mal, wenn sie hochsensibel sind wie wir. Da gibt es nämlich große Unterschiede. Aufgefallen ist uns seine besondere „Antenne“ an dem Tag, als die Kinder Mimolette gefunden haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Sicher ist euch auf dem Bild ganz oben aufgefallen, dass Mozzarella ein winziges Baby auf dem Arm hat. Das ist unsere kleine Baby Bel. Wie sie zu uns kam, ist ein echtes Abenteuer, aber davon erzählen wir ein andermal.

Pecorino is a very sunny mouse, he radiates happiness wherever he goes and approaches everybody he meets with a smile. He loves nibbling biscuits, just like B. So he often sits on B’s desk and shares her biscuits. You can recognize him by the rose he carries around wherever he goes. It has a very sweet but extremely faint scent – not even all of us can perceive it. Mice that are not highly sensitive can’t smell it at all and humans can’t either. Mozzarella says it smells of pure mouse happiness because little Pecorino is such a happy little chap. We think that he may possess special psychic abilities because he sometimes senses things nobody else can sense. For example when the kids found Mimolette, but that is another story.  The tiny baby in the first picture is Baby Bel. Rescuing her was a really exciting adventure but we will come to that later.

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