Wo die Piraten wohnen

Aus ein paar großen und kleinen Kartons haben wir zwei Häuser gebaut. Das erste ist ein richtiges Piratenhaus, ziemlich klein und auch ziemlich krumm, weil die Pappmachéschicht außen rum alles aufgeweicht hat, aber wir sind ja lernfähig. Das zweite ist schon viel größer und fast grade. Da haben wir nämlich Weinkartons genommen, weil die besonders starke Wände haben. Eigentlich sollten sie weggeworfen werden, aber wir können ja alles brauchen. Das Tollste ist, dass unsere Beach Houses von beiden Seiten gut aussehen. Aber wir haben sie so mausschnell vollgeräumt, dass wir eigentlich noch viel mehr Häuser brauchen. Vor allem einen kleinen Laden, in dem man alles kaufen kann, und unsere Malermaus Bijoux braucht natürlich unbedingt ein richtiges Atelier, sie malt momentan noch draußen in der Natur, aber wenn es erst mal regnet oder friert, geht das nicht mehr. Wir dürfen nun mal nicht richtig nass werden. Leider.

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neue Maushäuser

Auf unsere Türen sind wir übrigens ganz besonders stolz. Eine hat inzwischen sogar farbige Scheiben und sieht sehr britisch aus. Und die braune Piratentür sieht alt und abgenutzt aus, wie es sich gehört. Angestrichen sind unsere Häuser mit old-fashioned American milk paint, das ist die Farbe, mit der man früher in Amerika die Scheunen und Häuser angestrichen hat. Da ist irgendwie Käse drin, wenn wir das richtig verstanden haben. Die gibt es in vielen wunderschönen Farben. Unsere Häuser sind außen mit „Marigold“ und „Pumpkin“ gestrichen, und das Blau ist „Slate“ und „Soldier Blue“. Immer mal ein bisschen mit Weiß gemischt. Anstreichen macht tierisch Spaß! Innen haben wir die Wände mit Chalky Finish gestrichen, auch toll. Graublau, Mintgrün, Mirabelle und Rehbraun gefallen uns am besten. Und drei Schichten, mit Krakelierfarbe dazwischen, dann reißt die obere Farbschicht auf und man sieht die drunter. Irre.

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Melville ist der perfekte Mauspirat

Die Kinderzimmer sind jetzt auch fertig, und unsere Kleinen schlafen abwechselnd darin, weil sie nicht alle reinpassen. Wir brauchen unbedingt noch mehr Betten. Unten im großen Strandhaus gibt es ein Geheimversteck, da kann man lesen, spielen und träumen, ohne dass einen jemand sieht. Aber man kommt nur mit einer Leiter rauf. Es sei denn, man kann so gut springen wie Rocky oder Pecorino. Und zwei neue Betten aus kleinen Schachteln haben wir schon. Sind allerdings etwas hart, aber das macht nichts. Unten könnt ihr sehen, wie wir sie gemacht haben.

Von außen sehen unsere Häuser auch gut aus, oben auf dem Dach fehlt allerdings noch das Geländer. Nur gut, dass wir so gut springen können.

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Mouse Warming Party

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7 Antworten zu Wo die Piraten wohnen

  1. madameflamusse schreibt:

    so phänomenal, genial, toll, und wunderschön ❤

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  2. madameflamusse schreibt:

    Hat dies auf Madame Flamusse la Fluse rebloggt und kommentierte:
    Kennt ihr die Mäuse schon? die haben sich 2 Häuser gebaut! Da müßt ihr unbedingt mal vorbeischaun!

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  3. Amala Peters schreibt:

    Wow!! Sprachlos.

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  4. Brigit1954 schreibt:

    Sehr schön sieht es aus. Habt Ihr die Mäuse selber gemacht?
    Es grüsst Euch Brigit

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    • Bee schreibt:

      Danke, liebe Birgit. Bei uns werden zwar seit einiger Zeit auch Mäuse geboren, aber die meisten von uns sind Mauswanderer und aus aller Welt hierher gezogen.

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