Hasenherz

B. hat ein ziemlich tolles Buch über Angst geschrieben, das „Hasenherz und Sorgenketten“ heißt. Wenn man hochsensibel ist, fühlt man alles sehr intensiv, auch die Angst. Einige von uns Mäusen haben damit auch ein Riesenproblem,  am meisten Mimolette und Rocky, weil sie so viel Schlimmes erlebt haben. Wenn man viel Fantasie hat, steigert das oft auch die Angst, weil man sich ja so viel schreckliche Sachen vorstellen kann. Unsere Mimolette hat nachts oft Alpträume, denn sie hat schreckliche Sachen gesehen, als sie klein war. Und der zweifarbige Rocky hat am Anfang sehr lange in Caerphillys Zauberbett geschlafen, um seine Erlebnisse als Versuchsmaus endlich zu vergessen. Er ist nämlich eine geflüchtete Labormaus und kam auf sehr abenteuerlichen Wegen zu uns. Aber davon steht nichts in Bs Angst-Buch, weil sie uns noch gar nicht kannte, als sie es geschrieben hat.

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Mimolette hat manchmal mausgewachsene Riesenängste

B hat uns erzählt, dass sie sich früher, wenn sie Panik bekam, gefühlt hat, als säße sie mutterseelenallein eingesperrt in einem hohen Turm eingesperrt. Uns Mäusen geht es ganz ähnlich. Wenn man Angst oder Panik hat, fühlt man sich so einsam und allein wie auf einer unbewohnten Insel oder mitten im tosenden Meer. Mimolette kennt das nur allzu gut. Und Rocky hat dann das Gefühl, als würde er keine Luft mehr bekommen und ersticken. Es fühlt sich an, als hätte er einen dicken Kloß im Hals, den er nicht runterschlucken kann. Dann bringen wir ihm immer schnell ein Glas kaltes Wasser oder ein großes Eis. Zitroneneis. Das mag er nämlich am liebsten.

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Alpträume können wirklich sehr schlimm sein…..

B sagt, es hat ihr geholfen, ihre Angst „richtig“ anzusehen. Dabei hat sie nämlich festgestellt, dass die Angst gar kein Monster oder schwarzes Loch oder so was ist, sondern ein Teil von ihr selbst und dass sie zu ihr gehört. Seitdem bekämpft sie sie nicht mehr, sondern versucht, freundlich und liebevoll mit ihrer Angst umzugehen, so ähnlich wie mit einer Freundin, die Probleme hat und getröstet werden muss. Bei Mimolette hat das auch geholfen, als B es ihr erklärt hat.

Am meisten hilft Mimolette und Rocky, dass sie nicht wirklich allein auf einer Insel sitzen oder verlassen mitten im Meer treiben, sondern dass immer einer von uns da ist und sie in den Arm nimmt und mit ihnen kuschelt. Dann verschwindet die Angst bald wieder oder beruhigt sich. B hat in ihrem Buch übrigens einen ganz tollen Satz geschrieben: „Nur wer Angst hat, kann mutig sein!“ Das stimmt wirklich! Und Menschen und Mäuse mit viel Angst sind deshalb auch ganz besonders mutig.

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Rocky in Caerphillys Zauberbett, wo man keine Angst spürt und nur gute Träume hat

Die Links lassen wir jetzt einfach mal so stehen. Wenn Bs Buch euch interessiert, könnt ihr da ja mal gucken.

Hasenherz und Sorgenketten bei amazon

Zu Hasenherz und Sorgenketten gibt es eine öffentliche Seite bei facebook

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5 Antworten zu Hasenherz

  1. madameflamusse schreibt:

    Hallo, wenns Dir passt würde ich das gern rebloggen, allerdings fehlt ein rebloggen Knopf… magst du mal kuckn…? Liebe Grüße

    Gefällt mir

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